Werbung und Malware in kostenloser Software - Virus, Computer, Computervirus, Service, Hilfe, Fachmann, Telefonanfrage, Problem, PC, kaputt.
Viele, wenn nicht gar die meisten Computerbenutzer kennen das Problem. Kaum hat man sich ein interessantes und oftmals kostenloses Computerprogramm aus dem Internet heruntergeladen, schon tauchen plötzlich Funktionen auf, die so nicht erwünscht waren. Sei es unerwünschte Werbung, sich selbst installierende Suchleisten im Browser oder eine dauerhaft geänderte Startseite. Doch woher kommen diese Schädlinge und wie kann man sich dagegen schützen?

Werbung und Malware in Freeware-Angeboten

Immer mehr Menschen greifen bei der Suche nach gewünschten Softwarefunktionen auf die verschiedenen Freeware-Angebote im Internet zurück. Dies ist auch verständlich: Warum sollte man teures Geld für ein Programm zahlen, wenn man beinahe die gleichen Funktionen und Möglichkeiten auch kostenfrei haben kann. Doch das mit dieser kostenfreien Software auch Risiken verbunden sind, realisieren viele Menschen leider viel zu spät. Dabei sollte man jedoch nicht jede Freeware grundsätzlich verteufeln und ihren Einsatz komplett ablehnen. Man muss dabei schon differenzieren, ob es sich bei den unerwünschten Zusatzfeatures um Malware, oder um Werbung handelt. Denn die Werbung, bzw. das optionale Installieren von weiterer Software ist für viele kleine Softwareanbieter oftmals die einzige Möglichkeit ihre Produkte kostenfrei anbieten zu können. Nennen wir ein fiktives Beispiel: Ein Entwickler hat ein Programm geschrieben, welches in der Lage ist Musikdaten, bzw. MP3-Dateien aufgrund ihrer spezifischen Struktur mit Titel und Meta-Tags versehen zu können. Die Entwicklung des Tools selber hat bereits einige Zeit gekostet und auch das updaten der Funktionen kostet Zeit und somit Geld. Anstatt das kleine Tool nun verkaufen zu wollen und somit nur bedingt Gewinn zu machen, wird dem Entwickler vom Anbieter einer bestimmten Software angeboten, dass er doch ihre Software für einen bestimmten Betrag mit in die Installationsroutine seiner Software aufnimmt. Dieses Angebot wird er selbstverständlich annehmen, da somit die Entwicklungskosten gedeckt werden können.

Malware in Freeware-Produkten: Woher kommt diese?

Anders sieht es allerdings aus, wenn Malware, also Schadprogramme in dieser Software enthalten sind. Dies geschieht in der Regel dann, wenn die Programmierer solcher Malware sich die Lizenzrechte an verschiedenen Freeware-Produkten sichern und diese als Schleuse für ihre Malware nutzen. Somit wird eine eigentlich harmlose Software dazu verwendet, um fremde Computer zu infizieren. Da dies ein Vorgang ist, den man nicht kontrollieren kann, sollte man Freeware stets nur von bekannten und vertrauenswürdigen Seiten herunterladen, da somit ein solcher Betrug zwar nicht ausgeschlossen, aber zumindest minimiert werden kann. Doch wenn der Schaden einmal geschehen ist und sich die unerwünschte Werbung oder Malware auf dem Computer befindet, kann man diese auch mit den entsprechenden Tools und Hilfsmitteln wieder entfernen.

Den Schaden begrenzen

Bei jeder Installation einer Freeware sollte man neben der vertrauenswürdigen Quelle für den Download, auch die Installation selber im Auge behalten. In der Regel wird bei jeder Installation auch die Variante der "benutzerdefinierten Installation" gewählt werden. So kann man die Installation unerwünschter Zusatzprogramme meist bereits während der Installation verhindern, da diese Installation vom Nutzer separat angehakt und bestätigt werden muss. Ist der Computer jedoch bereits infiziert, muss man hier schnell für Abhilfe sorgen. Hilfreiche Tipps zum Entfernen von Ad- und Malware finden Sie auf allthingsdigital.de.

Auch wenn es immer wieder schwarze Schafe gibt, welche Freeware für ihre Zwecke missbrauchen, so muss man nicht auf den Einsatz dieser Software verzichten. Achtet man auf vertrauenswürdige Quellen und auf eine saubere Installation, kann man vielen Schädlingen bereits frühzeitig aus dem Weg gehen.
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