(Bildquelle: MES Production / F Comme Film / Emmanuel Guimier)
Französische Tragikomödie über die Trauerverarbeitung eines Vaters
Handlung und Hintergrund
Als Filmemacher Mathias (Mathias Mlekuz) beschließt, gemeinsam mit seinem besten Freund Philippe (Philippe Rebbot) und Hund Lucky eine lange Fahrradtour zu unternehmen, steht dahinter mehr als reine Abenteuerlust. Die Reise führt das chaotische Trio quer durch Europa – entlang jener Route, die Mathias’ verstorbener Sohn Youri (Josef Mlekuz) einige Jahre zuvor selbst gefahren ist. Von der französischen Atlantikküste bis zum Schwarzen Meer wird die Tour zu einer stillen Annäherung an einen schmerzhaften Verlust.
Unterwegs begegnen Mathias und Philippe immer wieder Menschen, die sie aufnehmen, herausfordern oder zum Lachen bringen. Zwischen Pannen, Gesprächen und kleinen Momenten des Glücks lernt das ungleiche Duo, den Schmerz zuzulassen, ohne sich von ihm bestimmen zu lassen.
„Auf zwei Rädern“ – Hintergründe, Besetzung, Kinostart
„Auf zwei Rädern“ ist ein sehr persönlicher Film von Regisseur Mathias Mlekuz, der seine eigene Trauerarbeit zum Ausgangspunkt eines leisen, aber kraftvollen Roadmovies macht. Inspiriert von der realen Reise seines Sohnes verbindet der Film dokumentarische Offenheit mit erzählerischer Verdichtung. In Frankreich traf diese Mischung aus Melancholie, Humor und Menschlichkeit einen Nerv: Der Film wurde zum Publikumsliebling und auf mehreren Festivals ausgezeichnet.
Im Mittelpunkt steht Mathias Mlekuz („Unsere lieben Kleinen“), der sich selbst spielt und dem Film große Authentizität verleiht. An seiner Seite überzeugt Philippe Rebbot („Wochenenden in der Normandie“) als langjähriger Freund mit trockenem Humor.
„Auf zwei Rädern“ startet am 9. Juli 2026 in den deutschen Kinos. Die FSK hat den Film ab 6 Jahren freigegeben – eine warmherzige Tragikomödie, die ernste Themen sensibel und zugänglich erzählt.