Exit 8

02.07.2026

(Bildquelle: E8FP)

Japanischer Horrorfilm basierend auf dem gleichnamigen Indie-Videospiel

Handlung und Hintergrund

Ein namenloser Mann (Kazunari Ninomiya) steigt wie gewohnt aus der U-Bahn – und landet plötzlich in einem seltsam sterilen Gang, der kein Ende zu haben scheint. Der Korridor wiederholt sich wie eine Endlosschleife. Türen, Schilder und Passanten wirken zunächst identisch. Doch schnell erkennt der Verirrte: Kleine Veränderungen entscheiden darüber, ob er vorankommt oder wieder am Anfang landet. Seine einzige Hoffnung ist der mysteriöse Ausgang 8.

Die Regeln sind einfach, aber gnadenlos. Entdeckt der Mann eine sogenannte Anomalie, muss er sofort umkehren. Sieht er nichts Auffälliges, darf er weitergehen. Schon die kleinste Unachtsamkeit schickt ihn zurück auf Feld eins. Während der Druck wächst, verschwimmen Realität und Einbildung zunehmend miteinander. Begegnungen mit dem schreitenden Mann (Yamato Kôchi), einer rätselhaften Freundin (Nana Komatsu) und weiteren Figuren im endlosen Tunnel verstärken das beklemmende Gefühl, in einem Albtraum gefangen zu sein.

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„Exit 8“ – Hintergründe, Besetzung, Kinostart

„Exit 8“ basiert auf dem gleichnamigen Indie-Videospiel, das weltweit für Aufsehen sorgte. Die Vorlage wurde vor allem durch soziale Netzwerke und Streaming-Plattformen bekannt. Regisseur Genki Kawamura adaptiert das Konzept nun als atmosphärischen Horrorfilm. Der Filmemacher arbeitete zuvor als Produzent erfolgreicher Anime-Hits wie „Your Name“ und „Suzume“. Seine Verfilmung setzt weniger auf klassische Schockeffekte als auf psychologischen Horror und die permanente Unsicherheit darüber, was real ist.

Weltpremiere feierte der Film 2025 bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes in der Sektion „Midnight Screenings“. In Deutschland lief „Exit 8“ anschließend als Centerpiece des Fantasy Filmfests 2025.

Die Hauptrolle übernimmt Kazunari Ninomiya („Gantz“), der den zunehmend verzweifelten Mann im Labyrinth spielt. An seiner Seite stehen Nana Komatsu („The World of Kanako“) als geheimnisvolle Freundin und Yamato Kôchi („Alice in Borderland“) als unheimlicher schreitender Mann. Die minimalistische Besetzung unterstützt die klaustrophobische Stimmung des Films, der fast ausschließlich in den anonymen U-Bahn-Gängen spielt.

In Deutschland startet „Exit 8“ am 13. August 2026 im Kino. Der Verleih liegt bei PLAION PICTURES. Die FSK hat den Horrorfilm ab 12 Jahren freigegeben. Mit einer Laufzeit von 95 Minuten setzt der japanische Thriller konsequent auf Spannung, Wiederholung und subtile Irritation statt auf übertriebene Gewaltdarstellung.

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Quelle von kino.de
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