
In den letzten Jahren etablierte sich auf dem Markt eine weitere Variante der klassischen Kreditkarte, die sogenannte Prepaid-Kreditkarte. Der Vorteil dieser Variante liegt auf der Hand: Sie zahlen einen Betrag im Voraus (prepaid) auf Ihre Kreditkarte und können so über das Guthaben frei verfügen. Durch die im Voraus geleistete Transaktion kommt es bei Prepaid-Kreditkarten zu keiner Bonitätsprüfung, keiner Schufa-Abfrage und sogar Jugendliche können so via Kreditkarte in Online-Shops ihre Bedürfnisse stillen. Aber selbst hier ist Vorsicht geboten: Sollte nach Ablauf der Kreditkarte noch Guthaben auf der Karte sein, so kann es zu Bearbeitungsgebühren kommen, welche zwar nicht sonderlich hoch sind, jedoch unnötig.
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Irrtümlicherweise wird häufig angenommen, dass bei jeder Transaktion mit einer Kreditkarte kosten entstehen. Zwar entstehen wirklich Kosten, doch trägt diese der Zahlungsempfänger. Innerhalb der EU sollten keine oder nur sehr geringe Kosten für die Zahlung in Online-Shops oder Geschäften anfallen. Außerhalb der EU fallen jedoch Kosten bei einer Transaktion an. Manche Institute bieten Angebote an, welche einen weltweiten kostenlosen Einsatz der Kreditkarte ermöglichen. Kreditinstitute können bestimmte Gebühren verlangen, welche nicht in direktem Zusammenhang mit der eigentlichen Zahlung stehen. Wenn Sie mit Ihrer Kreditkarte Bargeld von einem Automaten abheben wollen, können Kosten entstehen. Für die Bereitstellung einer Kreditkarte können des Weiteren Grund- oder Jahresgebühren sowie Zinsen anfallen. Ob Grundgebühren bzw. Jahresgebühren anfallen, hängt von dem Institut ab. Heutzutage gibt es viele Anbieter, die ihre Kreditkarten ohne Jahresgebühr bereitstellen. Monatliche Kosten können entstehen, wenn Sie Ihre Kreditkartenabrechnung nicht auf einmal begleichen können. Auf den übrig gebliebenen Betrag fallen dann Zinsen an, welche sich auf bis zu 19% belaufen können. Die Höhe der Zinsen ist vom Kreditinstitut abhängig.
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